AOP
Hinter diesem Buchstabenkürzel aus dem Französischen verbirgt sich die Kennzeichnung Appellation dOrigine Protegée. Sie ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung, die u. a. für Champagner aus Frankreich und Prosecco aus Italien verwendet wird. AOP-Weine wurden lang mit AOC für Appellation dOrigine Contrôlée bezeichnet. Sie stammen aus einem bestimmten Anbaugebiet und unterliegen häufig noch weiteren Vorschriften. Diese umfassen die jeweiligen Kriterien der Appellation und legen das Terroir, die Pflanzendichte sowie den Maximalertrag pro Hektar fest. Eine unabhängige Kontrollorganisation übernimmt die Prüfung, ob ein Wein oder Sekt den Vorgaben für die Appellation gerecht wird. Diese Kontrollen decken die komplette Produktionskette von der Rebe bis hin zur Flasche ab.