Auch außerhalb des Bordelais behält die Sorte ihre Eigenart und ihren Charakter, wobei die Intensität durch Einfluss von Böden, des Klimas und der Vinifizierung zu unterschiedlichen Ergebnissen in der Qualität führt. Die Beerenfarbe ist bläulich-schwarz. Cabernet Sauvignon ist eine natürliche Kreuzung der Sorten Cabernet Franc und Sauvignon Blanc.
Erkennungsmerkmale des Cabernet Sauvignons sind der Traubengeruch von schwarzen Johannisbeeren (Cassis), der durch einen feinen Geruch von Zedernholz begleitet wird und die tiefdunkle Farbe der Weine. Die Weine haben immer einen konzentrierten Fruchtgeschmack mit feinen Tanninen und einem ausgewogenem Säurespiel. Der junge Wein ist fruchtig, rau und gerbstoffbetont und dabei sehr kräftig. Im Laufe der Reifung entwickeln sich feine Röstaromen; Aromen von schwarzen Johannisbeeren und oder auch Lakritz und Paprika.
Der Cabernet Sauvignon wir überwiegend in Eichenfässern (Barrique) ausgebaut und lagert in der Regel zwischen 12-24 Monate, selten länger. Die Weinmacher können durch gezielten Ausbau den Cabernet sehr gut beeinflussen, die Tannine betonen oder ihm einen Eichengeschmack hinzufügen.
Nahezu jedes Land mit Nennenswertem Weinbau hat Cabernet in seinen Weingärten. Die qualitativ hochwertigsten Cabernet-Weine werden in der Toskana und in Kalifornien hergestellt.